Termine - Sonstige Veranstaltungen


Neues Buch des Krippenverbands zum Jubiläum

Für jedes Mitglied kostenlose Zusendung – Zusätzliche Bestellungen möglich

Cover des Buchs "Jahreskrippen"

Genauere Angaben: ISBN 978-3-931578-38-1, Format 29,5 x 21,5 cm, Hardcover, 150 Seiten, über 200 farbige Abbildungen zum Teil ganzseitig, Verlag Beck, Straubing 2017, Euro 16.80 (plus Versandkosten). Erhältlich im Buchhandel oder beim Verband Bayerischer Krippenfreunde e.V., Pfarrplatz 10, 84130 Dingolfing, E-Mail dingolfing_pfarrer@kirche-bayern.de

Rückseitiger Informationstext:
Was sind Jahreskrippen? Was bedeuten sie? Was bewirken sie?
Vielschichtige Antworten gibt erstmals dieses reichbebilderte Buch zum 100. Jubiläum des Verbands Bayerischer Krippenfreunde.
Jahreskrippen gestalten abwechselnd Szenen aus dem Leben Jesu Christi, aber auch anderes aus dem Alten und Neuen Testament, aus Heiligenlegenden und Brauchtumsfesten. Mit 22 Beispielen aus Bayern, informativen Texten und eindrucksvollen Fotos erläutert und illustriert das Buch die Formen und Funktionen von Jahreskrippen aus mehreren Jahrhunderten.
Drei Aufsätze beleuchten aus historischer, psychologischer und theologischer Perspektive das Thema mit dem Fazit: Die Jahreskrippen verdienen künftig noch eine größere Beachtung in der bayerischen Krippenkultur.

Auch ein längerer Aufsatz zur 100-jährigen Verbandsgeschichte und Informationen zu Ortsvereinen sind enthalten.

Achtung: Jedes Verbandsmitglied erhält das Buch, das Ende November erscheint, kostenlos zugeschickt. Weitere Bestellungen für Geschenke usw. sind möglich. Vereine und andere Institutionen bekommen ab zehn Stück günstige Sonderpreise und dazu eine Rechnung. Zusendungen auf Kommission sind nicht möglich. Weiteres auf Anfrage.


Kein Mangel an Überlegungen für die Zukunft

Wichtiges aus Treffen des Verbandsvorstands und der Vereinsvorsitzenden

Mit einem geistlichen Impuls zum Gedenktag des heiligen Willibald (700-787) leitete Martin Martlreiter, Präsident des Verbands Bayerischer Krippenfreunde, die Vorstandsitzung am 7. Juli und die erweiterte Vorstandssitzung am nächsten Tag im Exerzitienhaus St. Paulus in Leitershofen ein. Überzeugung, Haltung, Einsatz und Hoffnung des ersten Bischofs von Eichstätt seien „Dinge, die wir auch heute brauchen“, betonte der Geistliche und schilderte das Leben der „großen Gestalt“. Die Krippenfreunde sollten sich in ihrer Arbeit nicht ermutigen lassen, dürften sie aber auch nicht glorifizieren.

Neuerungen und Empfehlungen zur Vereinsarbeit bei der erweiterten Vorstandssitzung

Wichtige neue Überlegungen und die üblichen Verbandsformalitäten wurden besprochen. Zu den nächsten Neuwahlen des Vorstands 2018 bei der Landestagung in Kempten wurde bereits um Vorschläge gebeten. Kandidaten mögen sich mit Bild und einer kurzen Vorstellung bis Mitte März 2018 bei der Geschäftsführung melden. Die Vorstellungen werden dann formalisiert im Juni-Heft des „Krippenfreunds“ abgedruckt. Die Kandidaten können sich auch bei der Obmännertagung im nächsten Jahr vorstellen und außerdem kurz am Wahltag selbst.

Beschlossen wurde: Wenn ein Verein das 100-jährige Jubiläum feiern kann und dazu eine Festschrift herausgibt, erhält er vom Verband einen Zuschuss von 500 Euro.

Dankesworte richtete der Vorsitzende besonders an die Organisatoren der Landestagung in Fulda, „ein rundum gelungenes Fest“, sowie an die Vorbereiter der Landestagung in Ichenhausen am Samstag, 25. November. Michael Metz berichtete zum Ablauf, und Brigitte Schulz-John warb bereits für die Landestagung am 17.11.2018 in Kempten. Aufgefordert wurde, Vorschläge für den Ort der Landestagung 2019 zu machen.

Einladungen zu mehreren Veranstaltungen

Die Jahresrechnung 2016 und den Haushaltsplan 2017 erörterte Geschäftsführerin Sandra Ellenrieder. An Meldungen für Verbandsehrungen wurde erinnert. Mitgeteilt wurde, dass das Projekt „Vereinsbroschüre“ zurzeit nicht weiter verfolgt wird. Außerdem wurden als Fortbildungen für 2018 intern zwei Themen vorgeschlagen: Vorstellung von neuen Techniken in Krippenbauschulen sowie fachliche Anleitungen zur Vereinsarbeit für Printmedien (Kontakte, Gestaltung von Texten und Fotos). Auf einige größere Veranstaltungen sowie auf das beliebte Werdenfelser Krippenspiel am 15., 16. und 17. Dezember (siehe Homepage www.werdenfelser-krippenfreunde.de) wurde hingewiesen.

Zur Verbandszeitschrift und zum Buch „Jahreskrippen“, das zum 100-jährigen Verbandsjubiläum verfasst wird und jedes Mitglied kostenlos erhält, berichtete Schriftleiter Guido Scharrer. Ausführliche Gedanken machte sich die Vorstandschaft zur kostengünstigen Versendung des Buches. Vor allem sollen aber den Ortsvereinen recht günstige Staffelpreise zum Verkauf zusätzlicher Exemplare bei Ausstellungen, als Präsente usw. angeboten werden. Auf einen Vorschlag aus der Versammlung wurden gleich 200 Bücher vorbestellt.

Am Samstagnachmittag referierte Ferdinand Brunnenmayer (Garmisch) nach Unterlagen von Diplom-Kaufmann Dieter Harant zum aufschlussreichen Thema „Wie führe ich einen Verein? Merkposten für Vorstände“.

Guido Scharrer


Internationale Krippenwallfahrt ins Salzburger Land

Am 22. und 23. September 2017 nach Grödig am Fuße des Untersbergs

Zu einer an Kultur und Natur reichen und beliebten Region führt die Alpenländische Krippenwallfahrt am 22. und 23. September: Der Landeskrippenverband Salzburg lädt nach Grödig am Fuße des sagenumwobenen Untersbergs und damit auch in die besonders schöne Wallfahrtskirche St. Leonhard ein. Die Umgebung gehört zum Landschaft- und Pflanzenschutzgebiet Untersberg.

Einige Bauteile des vielbesuchten Gotteshauses, dem Patron der Tiere gewidmet, reichen noch auf die Romanik zurück. Harmonisch verbinden sich das Langhaus mit dem Triumphbogen und Chorraum aus der Gotik. Im Inneren kann man auch zahlreiche Votivbilder entdecken. 1644 wurde der markante viergeschossige Westturm errichtet und später mit einer Doppelzwiebel geschmückt.

Das genaue Programm:

Freitag, 22. September

19.00 Uhr Heimatabend im Gasthof Schorn (Anmeldung bis spätestens 8.9. unter info@groedig.net oder Tel. 06246 73570)

Samstag, 23. September

Besichtigung der Xandl Schäfer-Krippe und der Ölberg Krippe mit Führung

Ausstellung des Landeskrippenverbandes Salzburg am Fuße der Wallfahrtskirche

10.00 Uhr Festmesse in der Wallfahrtskirche St. Leonhard, bei Schönwetter am Kirchenvorplatz

12.00 Uhr Mittagessen in den umliegenden Gasthöfen (Schorn, Unterberg) mit Musik (Anmeldung ebenfalls zwei Wochen vorher: kleine Karte oder Wallfahrtsmenü 14.- bzw. 16.- Euro pro Person)

Nähere Informationen bei Tourismusverband Grödig, Gartenauerstr. 3, 5083 Grödig-St. Leonhard, Tel. 06246 73570, E-Mail info@groedig.net, Internet www.groedig.net/aktuelles


Lehrgang für Kursleiter in Kempten

Vom 2. bis 6. Oktober findet in Kempten wieder ein Kursleiterlehrgang im Auftrag des Verbands Bayerischer Krippenfreunde statt. Das Kursprogramm umfasst vier Kursabschnitte ein Kurs pro Jahr) mit je fünf Kurstagen bzw. 40 Arbeitsstunden (Einzelheiten dazu vgl. „Krippenfreund“ März-Heft 2017, Seite 28, unter Klüsserath). Der erfolgreiche Besuch des vierten Kursabschnittes schließt mit der Ernennung zum Krippenbaumeister ab.

Die Kursgebühr (je Kurs) beträgt 250,00 €. Der Verband gewährt für Mitglieder jeweils 100,00 €. Der Restbeitrag ist bei der Anmeldung zu entrichten. Der Preis beinhaltet das komplette Baumaterial einschließlich der Beleuchtung. Benötigte Werkzeuge werden zur Verfügung gestellt. Übernachtungskosten und sonstige Auslagen sind von den Kursteilnehmern selbst zu tragen.

Näheres im Internet unter www.krippenbauschule-hobbyschnitzer-kempten.de/kurse/ oder bei Georg Stechele, Jörgstraße 13, 87437 Kempten, Telefon 0831/76185.



Nachruf für Josef Lutz

Günzburg. Die Krippenfreunde, gegründet 1917, trauern um ihren langjährigen 1. Vorstand Josef Lutz. Am 13.11.2016 ist er inmitten der Vorbereitungen für das 100-jährige Jubiläum für uns alle unfassbar in Fulda, wo er an der Landestagung des Bayerischen Krippenverbands teilgenommen hat, verstorben.

Josef Lutz war seit 1977 Mitglied des Vereins. 1992 hat er als 1. Vorstand die Verantwortung für die Führung übernommen. Dieses Amt übte er nun fast 25 Jahre mit großem Engagement in vorbildlicher Weise aus. Sein Bestreben galt stets dem Ziel des Vereins, die Volkskunst des Krippenwesens und des Krippenbaus zu fördern sowie das bestehende Krippengut zu erfassen und zu erhalten. Hierfür organisierte er regelmäßig verschiedene Kurse, Ausstellungen und Ausflüge. Er war ein umsichtiger, tatkräftiger und äußerst zuverlässiger Vorstand. Mit seiner freundlichen angenehmen Art, gepaart mit hohem Sachverstand, war er auch unter den bayerischen Krippenfreunden sehr beliebt. So erleiden nicht nur die Günzburger Krippenfreunde, sondern alle bayerischen Krippenfreunde mit dem Tod von Josef Lutz einen herben Verlust. Für seinen unermesslichen Einsatz für das Krippenwesen, sein vorbildliches Engagement und seine Verdienste sagen wir ihm ein herzliches Vergelt`s Gott.

Bis zur Neuwahl ist Ansprechpartner der Günzburger Krippenfreunde: Manfred Wiedenmann, Am Burgstall 13, 89364 Rettenbach, Tel. 08224/967894,E-Mail manfred-wiedenmann@gmx.de

Manfred Wiedenmann


„... wenn wir gehen, dann sollen wir lachen ...“

Der Verband der Bayerischen Krippenfreunde sagt Herrn Josef Lutz Dank für seine Tätigkeit als Beisitzer in der Vorstandschaft. Seit 1998 hatte er diese Aufgabe inne und betreute dazu das umfangreiche Archiv des Verbands. Mit Tatendrang und Energie setzte er sich für das 100-jährige Jubiläum ein. Seine Krippen waren sortiert und geordnet. Sein letzter Gruß war ein Lächeln auf seinen Lippen: „Wir freuen uns, wenn viele nach Günzburg zum Jubiläum kommen!“ Vieles ist vorbereitet, wir dürfen das Begonnene weiterführen.

Gott lohne Deinen Einsatz, Deine Mühe und Deine Liebe zu den Krippen! Wir sind Dir verbunden und danken auch Deiner Frau für alle Unterstützung, die sie Dir immer zukommen ließ.

Verband der Bayerischen Krippenfreunde
für die Vorstandschaft
Martin J. Martlreiter, Präsident


Mit engagierter Passion für Passionskrippen

Zur Fortbildung „Passionskrippen“ des Verbands Bayerischer Krippenfreunde

Was sind denn Passionskrippen? Auch mancher eingefleischte Krippenfreund weiß mit diesem Begriff nichts oder nicht viel anzufangen. Dargestellt wird das Leiden, Sterben und die Auferstehung Christi, also Szenen vom Palmsonntag bis Ostermonat. Große Unterschiede ergeben sich damit zu den weitaus beliebteren Weihnachtskrippen, aber die „Fastenkrippen“ bieten zahlreiche neue Möglichkeiten für den Krippenbauer. Mit dieser Thematik in Theorie und Praxis beschäftigte sich intensiv die Fortbildung des Verbands Bayerischer Krippenfreunde, die am 7. und 8. April in und um Bamberg stattfand und von Schriftleiter Guido Scharrer und Vizepräsident Georg Beurer organisiert wurde.

„Ich wünsche für den Kurs viele Begegnungen und die wachsende Freude am Krippenbau und der -pflege“, betonte Präsident Martin Martlreiter in einem Grußwort. Ein weites Feld der Krippenkultur könne mit den Passionskrippen erschlossen werden. Hervorgehoben wurde: „1. Es ist wichtig, dass der biblische Befund gegeben ist. 2. Wir müssen immer darauf achten, was kann dargestellt und präsentiert werden, welche Themen sind dafür geeignet. 3. Das Thema Passionskrippen muss für unsere Zeit auch gedeutet werden, weil im Krippenbau eine Engführung auf Weihnachten dominiert. 4. Passionskrippen haben einen legitimen Platz in der Krippenkultur.“

Schon seit dem 16. Jahrhundert

Grundsätzliches versuchte Moderator und Schriftleiter Guido Scharrer im Detail zu klären. Nach einer differenzierten Begriffsanalyse wurde die Entwicklung erläutert. Es gebe schon bei frühesten Krippen im 16. Jahrhundert Hinweise auf Figuren zur Passion. Sie wurzelten vor allem in Passionsspielen, Karfreitagsprozessionen, Kalvarienbergen und Passionsaltären. Besondere Beliebtheit und durchaus weite Verbreitung hätten Passionskrippen im 18. und 19. Jahrhundert in Tirol, aber auch in Bayern erreicht. Speziell nach dem Zweiten Vatikanischem Konzil (1962-65) seien Passionskrippen ziemlich in Vergessenheit geraten, lebten aber in den letzten Jahrzehnten wieder auf. Der Referent schilderte kurz auch verwandte Erscheinungen wie Kreuzwege und Heilige Gräber.

Ausführlich zeigte Scharrer die Unterschiede zwischen Weihnachts- und Passionskrippen auf. Die einen wirken beispielsweise meist lieblicher und phantasievoller und orientieren sich an Freude und Gefühl, die anderen sind dramatischer und realistischer gestaltet und zielen mehr auf Sinnsuche und Beschäftigung mit dem Glauben ab. Passionskrippen bereiten zwar eher Probleme bei der Gestaltung und Anschaffung von Figuren, regen aber – speziell bei der Architektur – häufig zu größerer Kreativität an und ermöglichen eine noch reichlichere Fülle an Szenen, bis zu 30 und darüber. Ausstellungen von Passionskrippen können mit anderen religiösen Passions- und
Osterobjekten (z.B. Palmesel, Arma-Christi-Kreuze, Skulpturen und Ostereiern) oder dem Besuch von Heiligen Gräbern kombiniert werden. Abschließend illustrierte der Schriftleiter die Fülle von Passionsdarstellungen mit Fotos zu Passionskrippen aus ganz Bayern.

Weihnachtskrippen „umfunktionieren“

„Als ein Mann der ersten Stunde nach 27 Jahren Ausstellungsdauer“ zu Passionskrippen informierte Wilfried Kuntke (Bamberg) über seine Erfahrungen und gab vielseitige praktische Hinweise. Ein Großteil der Vereinsmitglieder sei damals skeptisch gewesen, „Neuland“ zu betreten. Unterstützt durch Kontakte zum Missionshandel, Kauf fremder Krippen und Ausleihe bei Freunden sei der Anteil der eigenen gebauten Krippen stetig gewachsen. Wichtig zur Gestaltung seien vor allem Beiträge im „Krippenfreund“, Bildbände über große Künstler, alte Reisebeschreibungen, sakrale Kunstwerke in Museen und Kirchen und besonders die Bibel gewesen. Orientalisch bekleidete bewegliche Figuren aus der Weihnachtskrippe hätten sich oft auch für die Passionskrippe geeignet, wenn man dazu als erstes einen erwachsenen Jesus erwerbe. Weitere Szenen würden durch zwei Soldaten möglich. Auch Kulissenteile könne man oft umfunktionieren. Kuntke betonte: „Natürlich ist die Gestaltung dem Geschehen anzupassen und erfordert vom Krippenbauer viel Kenntnis der Bibel, ein Auseinandersetzen mit der Landschaft des alten Israel und ein Sichhineindenken in die Zeit, in der Jesus gelebt hat.“ Die Vielzahl der Darstellungen ermögliche dem Krippenbauer, „aus dem Vollen zu schöpfen und seiner Phantasie und Kreativität freien Raum zu lassen, ohne jedoch den Boden der Bibel zu verlassen“. An Einzelbeispielen schilderte der Referent viele konkrete Veränderungen bei Passionsausstellungen im Lauf der 27 Jahre.

Wunderschönes, Ergreifendes und Erfüllendes

Begeistert erzählte Kuntke von den Besuchern. Zwar habe ihre Zahl nur etwa 15 Prozent im Vergleich zu den Weihnachtsausstellungen betragen. Aber diese „bejahenden Besucher“ seien eine große Bereicherung und ein beglückendes Erlebnis gewesen: meist noch nicht vom Glauben abgewandt, bibelkundig und also mit dem Thema vertraut, sachlich kritisch. Es hätten sich „befruchtende Gespräche und Diskussionen“ entwickelt, mit denen Aussteller und Besucher „ihr Wissen und ihr Krippenverständnis vervollkommnen konnten“. Im Bewusstsein der Öffentlichkeit und des Handels (dazu wurden etliche Firmen genannt) sei das Interesse an der Passionskrippe deutlich angestiegen.

„Wir wollen hier einen Denkanstoß und Ermutigung geben für andere, es auch einmal mit einer Passionskrippe zu versuchen oder einmal eine Ausstellung zu wagen. Oder in einer Weihnachtsausstellung eine bis zwei Fastenkrippen zu platzieren,“ fasste der Referent zusammen und hob hervor: „Die Arbeit mit Fastenkrippen ist etwas Wunderschönes, Ergreifendes und Erfüllendes, ein Angebot und Geschenk der Bibel an den Krippenbauer, das dieser nicht ausschlagen sollte.“

Der Veranstaltungsort wechselte am Samstag von einem Hotel in Kemmern nach Bamberg in die Kapelle des Förderzentrums für Hörgeschädigte und dann in die Maternkapelle. Schriftleiter Guido Scharrer referierte zunächst über das „Wiederaufleben der Heiligen Gräber“, in gewisser Art auch Passionskrippen, und zeigte dazu viele Fotos zu Beispielen in Bayern.

Intensive Gespräche mit Besuchern

Anschließend demonstrierten Siegfried und Gerhild Schmeller, dass Passionsszenen im weiteren Sinn fast eine „halbe Jahreskrippe“ bilden können. Dies bewiesen beeindruckende Dias von der vorbildlichen Jahreskrippe in Bad Tölz (früher in Haar) und auch von den Krippen-Ausstellungen „Credo - unser christliches Glaubensbekenntnis“ und „Rosenkranz“. Dazu hatte die Familie Schmeller in ihrem Buch „Krippen verkünden das Leben Jesus“ überzeugend geschrieben: „Das Zusammenspiel von Choreografie, Körperhaltung, Sprache der filigranen Hände [die Figuren stammen von Bildhauer Josef Hien aus Ottobrunn], des Gesichtausdrucks, Szenerie und nicht zuletzt die unterstreichende Lichtstimmung ermöglichen dem stummen Material die Verkündigung.“ Zur Passion beginnen die Szenen der Jahreskrippe mit „Der Auferweckung des Lazarus“ und zeigen beispielsweise auch „Jesus als Sieger über Tod und Teufel“, „Jesus als Gärtner“, „Die Erscheinung am See“ oder „Da gingen ihnen die Augen auf“. „Viele, viele Besucher“ seien zu den Ausstellungen gekommen, bei denen intensive Gespräche geführt wurden, denn „ein Bild möchte ein Stück des Glaubens erzählen“.

Die informative und vielschichtige Tagung endete mit dem Besuch der Bamberger Passions-Krippenausstellung, die 35 unterschiedlichste Darstellungen präsentierte. Hoch willkommen waren Kaffee und Kuchen, die von örtlichen Krippenfreunden spendiert wurden. Vor und nach der Fortbildung konnte man auch noch die Ausstellung „ ... und die Welt ward erlöst!“ in Forchheim mit Passionskrippen von Karl-Heinz Exner besichtigen.

Guido Scharrer


Bitte an Ortsvereine: Materialien für Verbandsarchiv


Um das Verbandsarchiv zu erweitern, sind wir auf die Hilfe aller Krippenvereine im Verband angewiesen. Für verschiedenste Gelegenheiten – auch im Hinblick auf das Verbandsjubiläum 2017 – ergeben sich gegenseitige Vorteile:

Was hätten wir gerne von jedem Ortsverein? (möglichst mit genauer Datierung)

• Protokolle von Vereinsgründungen und Satzungen

• Protokolle mit Aussagen zur Verbands-Mitgliedschaft

• Festschriften

• Zeitungsberichte

• Texte zu Ehrungen von verdienten Mitgliedern

• Fotos, Plakate, CDs u. ä.

Diese Aufgabe wurde Manfred Weber, Beisitzer der Vorstandschaft, übertragen. Er ist zu erreichen: Tel. 07357-2646, Handy 0151-19426071, E-Mail bmwad@t-online.de, 89613 Oberstadion, Graf-Wilhelm-Str. 9.

Mit diesen Arbeiten möchten wir sofort beginnen, damit sie bis Ende 2015 möglichst beendet sind.

Manfred Weber


Hinweise zur Haftpflichtversicherung des Verbands

Seit acht Jahren hat der Verband Bayerischer  Krippenfreunde eine Haftpflichtversicherung für alle Mitglieder beim Versicherungsbüro Gassenhuber (Grünwald) abgeschlossen. Darüber referierte Versicherungsfachwirt Günter Kerscher am 20. Juli bei der erweiterten Vorstandssitzung in Stadtbergen-Leitershofen und verteilte dazu ein Informationsblatt mit den wichtigsten Inhalten:

„Gegenstand der Versicherung: Versichert ist die gesetzliche Haftpflicht des Verbands/Vereins aus der Durchführung seiner satzungs- bzw. verfassungsgemäßen Aufgaben, insbesondere aus
•der Durchführung von Krippenausstellungen mit allen Vor- und Nacharbeiten
•der Durchführung von Schnitzkursen, Krippenbaukursen
•der Durchführung von Veranstaltungen, Vorträgen, Vereinsversammlungen, Besichtigungen und ähnlichen
•der Durchführungen der Öffentlichkeitsarbeit

Versicherte Personen: Versichert ist der Verband/Verein als juristische Person. Versichert sind außerdem
•alle Funktionäre
•alle Mitglieder
•alle Helfer und sonstige neben- und ehrenamtlich Tätigen bei Ausübung von Tätigkeiten für
den Verband/Verein.

Deckungssummen: 5.000.000 EUR pauschal für Personen- und/oder Sachschaden, 50.000 EUR für Vermögensschäden, 3.000.000 EUR pauschal für Personen- und/oder Sachschäden (bei Schäden bei öffentlichen Veranstaltungen).

Besonderheiten: Der Versicherungsschutz gilt weltweit. Eingeschlossen sind Schäden an für Vereinszwecke gemieteten, geliehenen oder sonst überlassenen Sachen bis 300.000 EUR für Immobilien und 5.200 EUR für bewegliche Sachen (ausgenommen Zelte, Kraftfahrzeuge aller Art und Fahrräder). Versichert ist das Abhandenkommen fremder Schlüssel bis 2.500 EUR. Von jedem Schaden hat der Versicherungsnehmer 10 %, mind. 50 EUR, höchstens 500 EUR, selbst zu tragen.“

Das Versicherungsbüro wird dem Verband ein Angebot unterbreiten, in dem die Höhe der Schlüsselverlustversicherung auf 15.000 EUR angehoben wird. Auch ein Merkblatt zur Versicherung von Krippenausstellungen, um die sich jedoch die einzelnen Vereine selbst kümmern müssen, wurde an die Ortsvorsitzenden verteilt. Bei Fragen kann man sich an das Büro Gassenhuber GmbH, Postfach 1114, 82025 Grünwald, Tel. (089) 641895-18, Fax (089) 641895-15, E-Mail gassenhuber@t-online.de wenden.

Guido Scharrer


Wer ist zuständig für was?


Neben den üblichen Aufgaben der Vorstandschaft (vgl. Satzung auf der Homepage) sind auch einige spezielle Aufträge teilweise neu verteilt worden. Um Irrläufern oder Umwegen vorzubeugen, bitten wir – im gegenseitigen Interesse – Folgendes zu beachten. Ausschließlich zuständig:

  • Beitritt Verband, Änderungen von Adressen (auch für die Homepage) u.ä.: Geschäftsführerin Alexandra Ellenrieder
  • Redaktionelles Zeitschrift, Redaktionelles (außer Personalien) Homepage: Schriftleiter Guido Scharrer
  • Inserate Zeitschrift: Vizepräsident Klaus Porten

Die genauen Anschriften finden sich fast alle im Impressum auf der vorletzten Seite des „Krippenfreundes“ und auf der Verbandshomepage.


Aktualisierung Vereins-Vorstellung auf der Verbands-Homepage


Eine nicht oder nur nachlässig aktualisierte Homepage ist oft nur halb so viel wert. Wir bitten, besonders manche Vereins-Kurzvorstellungen auf der Verbandshomepage – auch in Ihrem Interesse – auf den neuesten Stand zu bringen. Meist ist nur die Änderung einer Zahl oder zum letzten Satz der Vereinsgeschichte nötig. Bitte melden Sie Neuerungen oder Fortentwicklung immer möglichst bald an die Redaktion der Zeitschrift. Danke!


Wer hat alte "Krippenfreunde"?


Um das Archiv des Verbands der Bayerischen Krippenfreunde zu ergänzen, werden die Nummern 1 bis 101 der Zeitschrift gesucht. Der "Bayerische Krippenfreund" (teilweise auch unter etwas anderem Titel) erscheint seit der Verbandsgründung, also seit 1917. Wer kann kostenlos oder auch gegen Gebühr alte Nummern abgeben? Das Verbandsarchiv wird betreut von Josef Lutz, Ulrichstraße 10, 89312 Günzburg, Tel. 08221/4654, Fax 08221/8190, E-Mail lutzjos@t-online.de



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